
Transnational Meetings
… in jedem der vier Projektländer
In jedem der vier Projektländer findet ein transnationales Projekttreffen statt. Daran nehmen sowohl die projektverantwortlichen Personen der beteiligten Organisationen als auch Jugendliche aus den Lokalgruppen als Botschafter*innen teil. Die Treffen dienen der gemeinsamen Planung und dem Monitoring des Projektes sowie der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Projektzielen.
Als Partnerorganisationen – und als Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen – blicken wir gemeinsam auf dieses Projekt. In unseren Herkunftsländern herrschen teils unterschiedliche politische und gesellschaftliche Sichtweisen auf Flucht und Flüchtlingspolitik, die unsere Arbeit mit jungen Geflüchteten prägen. Zudem sind wir in verschiedenen Bereichen aktiv: in Bildungseinrichtungen, Lobbyorganisationen oder in der humanitären Hilfe. Diese Vielfalt unserer Perspektiven spiegelt sich auch in den Erfahrungen der geflüchteten Jugendlichen wider. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, bringen verschiedene biografische Hintergründe und Fluchtgeschichten mit und stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen und Lebensbedingungen.
Voneinander lernen, Perspektiven teilen
Wir wollen voneinander lernen, uns mit den verschiedenen Realitäten von Flucht und Asyl in den Partnerländern auseinandersetzen. Die Transnational Meetings ermöglichen es uns, Impulse durch lokale Netzwerke und Bündnisse rund um das Themenfeld Flucht und Asyl vor Ort zu erhalten, gute Praxisbeispiele für die Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten und insbesondere die Aktivitäten und Perspektiven der Lokalgruppen vor Ort kennenzulernen und sichtbar zu machen. Die Einbindung geflüchteter Jugendlicher in die Transnational Meetings fördert zudem echte Beteiligung sowie das Einbringen ihrer Perspektive in das Projekt und stärkt die Vernetzung und den Austausch auf Augenhöhe.
So verbinden sich Projektorganisation und inhaltliche Weiterbildung zu einer gemeinsamen, transnationalen Lern- und Arbeitsplattform, die die Arbeit mit jungen Geflüchteten nachhaltig bereichern soll.





